Experimente und Erinnerungen

„If you wanna make me happy pour me Bourbon on the rocks and play every sad song on the jukebox …“ so singt Alan Jackson gerade während ich einen Einstieg für diesen Blogpost suche. Ich bin zwar kein Vielposter, aber nun war es hier doch recht still die letzten Tage. Manchmal muss ich mich einfach mehr auf mein Leben außerhalb der virtuellen Welt konzentrieren und finde dann keine Zeit und Muse für diese Parallelwelt.

Aber mir fehlt das Schreiben und das, obwohl ich noch gar nicht weiß, worüber ich schreiben möchte. Da ich gerade Country Music höre, liegt es nahe, dass ich noch ein paar Schätze aus meiner USA-Zeit zeige und aufarbeite. Denn immerhin habe ich dort die Musik kennen und lieben gelernt und werde daher auch jedes Mal beim hören in die Zeit zurück katapultiert.

Andererseits habe ich heute endlich meine Strick- und Häkelsachen fotografiert. Also die Dinge, die in letzter Zeit fertig geworden sind. Ich mag das gern auf Fotos haben, finde es aber oft schwierig diese Dinge gut in Szene zu setzen. Aber als Erinnerung reicht es allemal. Und zum experimentieren sowieso:

 

Wollstruktur

Ich habe schon darüber nachgedacht, mich doch mal ordentlich an das „Inszenesetzen“ von Handarbeiten zu versuchen, aber ich habe festgestellt, dass es mich nicht interessiert, weil mir Erinnerungsfoto genügen. Und daher zeige ich sie auch nicht. Aber was mich interessiert sind die Strukturen, die Häkel- oder auch Stricksachen ergeben. Daraus kann man vielschichtige Fotos basteln. Ich bin mir noch nicht sicher, wie und ob es mir gefällt, aber die Möglichkeiten sind nahezu unendlich:

Psycho

Überhaupt mag ich vielschichtige Fotos. Das Leben ist schließlich auch vielschichtig und nicht immer ist alles auf den ersten Blick sichtbar.

Inzwischen singt Alan Jackson „Gone Country“ und ich habe auf dem Blog von Dosenkunst seine USA Fotos bewundert und ein Foto des Crater Lakes entdeckt. Das wiederum hat mich inspiriert und dann – gedanklich – nach Oregon geführt. Und so habe ich in meinem Fotoarchiv gestöbert und zeige einige Eindrück von Oregon. Ich finde den Südwesten der USA beeindruckend, weil die Landschaft so atemberaubend ist. Oregon hat aber ebenfalls einen großen Eindruck bei mir hinterlassen, so groß, dass ich auch tatsächlich in Erwägung ziehe, dort mal zu leben (Alternative wäre New Mexico). Die Landschaft in Oregon ist weit und oft leer, aber dennoch vielseitig. Oregon hat eine wunderbare Pazifikküste und ich kann mich erinnern, dass ich einen ganzen Tag nur in Bandon am Strand rumgelaufen bin. Die Felsformationen am Strand und im Wasser sind toll. Außerdem haben wir noch den Hells Canyon und auch den Crater Lake besucht. Viel mehr Zeit hatten wir leider nicht. Aber die Zeit, die ich dort verbrachte, war sehr intensiv. Und die ist meine fotografische Zusammenfassung von Oregon. Eines Tages möchte ich noch mal Oregon besuchen. Oder dort leben. Ich bin flexibel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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13 Kommentare zu „Experimente und Erinnerungen

      1. Na bei mir geht es zumindest in zwei Wochen nach Föhr. ☺Da freue ich mich drauf, hoffentlich spielt das Wetter mit…

        Gefällt mir

  1. Ach ja, Oregon, die Strände, die Weite. Man muss eigentlich immer nur irgendwo anhalten und es ist schön (wenn man nicht gerade stundenlang durch den Wald fährt 😉 ). Besonders schön fand ich immer die Momente, wo einem die Größe des Landes eindrücklich ins Gehirn gebrannt wird (wie z.B. auf deinem Bild mit dem Kastenwagen auf der rechten Seite). Das kan man auf Fotos nur schlecht festhalten, das muss man erleben. Und die Strände fand ich auch den Wahnsinn, auch wenn wir etwas weiter oben am Meer waren. Da ich jedoch eher Großstadtmensch bin, würde es mich in die Nähe einer Stadt führen, aber Portland z.B. ist auch sehr reizvoll um dort ein paar Jahre zu verbringen.
    Kennst du übrigens diesen Blog, der Fotograf lebt in Seattle: https://bluebrightly.wordpress.com/2016/04/04/undeniable/
    Grüße
    Jörg

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für den Link, Jörg – da sind traumhafte Fotos bei. Und beim Rest stimme ich Dir zu – gar nicht so leicht die Größe und Weite für jemanden darzustellen, der es nicht kennt. Aber wenn man es erst mal kennt, vermisst man es sehr. Zumindest ich fühle mich in Deutschland noch immer sehr eingeengt. Der „Kastenwagen“ ist übrigens ein Ford E-150 (vergleichbar mit VW Mulitvan) und unser Reisemobil. Konnten wir sogar drin schlafen, wenn wir nur zu zweit gereist sind. 😉

      Gruß, Annett

      Gefällt 1 Person

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