12 magische Mottos – Sommer, Sonne, Sonnenschein

Das Juli Motto von Paleica ist „Sommer, Sonne, Sonnenschein“. Und obwohl der Sommer bisher eher „aprilig“ war, passt das Motto natürlich zur Jahreszeit und die letzte Woche war – zumindest in Niedersachsen – ausgesprochen sommerlich. Allerdings habe ich zum Juni Motto (nämlich hier) bereits „Sonne satt“ gezeigt, da ich die Sonne als verbindenes Element meiner Fotos empfinde. Daher zähle ich auch meinen letzten Post zu Paleicas Motto passend zum Juli-Thema.

Aber natürlich macht es keinen Spaß einfach nur Beiträge zu verlinken und so habe ich meine Urlaubsfotos der letzten 2 – 3 Jahre durchstöbert und einige herausgesucht, die das ultimative Sommerfeeling für mich darstellen. Aber soooo einfach soll es nicht sein. Angeregt durch das Buch „Die Bildlooks der Profis“ von DomQuichotte und die unterschiedliche Wirkung von Farben, habe ich versucht, das Gefühl von Sommer in meinen Fotos zu verstärken.

Sommer und Sonne verbinden wir mit Wärme. Farben können warm oder kalt wirken und damit die Bildwirkung beeinflussen. Im Allgemeinen mag ich es, wenn meine Fotos eher eine kühlere und entsättigte Ausstrahlung haben, aber für dieses Motto werden sie Wärme ausstrahlen. Farblich gesehen. Natürlich habe ich Motive gewählt, die für sich genommen schon Sommer, Sonne, Sonnenschein „schreien“, aber durch die entsprechende Bearbeitung der Farben habe ich versucht, sie noch sommerlicher wirken zu lassen. Und damit das Ganze anschaulich wird, findet ihr links die „Sommervariante“ und rechts die Bearbeitung, die ich üblicherweise bevorzuge oder zumindest eine ähnliche. So werden die Unterschiede gut verdeutlicht. Und jeder kann für sich entscheiden, welche Variante ihm besser gefällt.

Puschel mit Hummel

Heidelbeeren1

Nordsee

CB

Blume

white sands

Ýucca

Annett

Alltag, mehrfach

Eine wunderbare Woche liegt hinter mir – fotografisch gesehen. Seit einer Woche schleppe nehme ich jeden Tag meine Kamera mit zur Arbeit. Je nachdem wie pünktlich ich das Büro verlasse, habe ich dann 30 bis 40 Minuten zum fotografieren. Keine Zeit für ausgereifte Streifzüge durch die Stadt, aber jede Menge Zeit für Experimente, Spaß und Kreativität. Und irgendwie bleibe ich derzeit ständig bei Langzeit- und Mehrfachbelichtungen hängen. Vor allem Mehrfachbelichtungen haben es mir angetan. Vermutlich weil sie so stark ausdrücken, wie ich mich in der Stadt fühle. Und so freunden die Mehrfachbelichtung und ich uns gerade an. Es erscheint wie eine Spielerei, aber es ist gar nicht so spielerisch leicht sehenswerte Fotos damit zu erschaffen. Alles braucht Übung und hier sind meine Übungsergebnisse der letzten Tage.

Annett

Alltagsmomente

Hier ist es gerade sooooo ruhig. Unabsichtlich, aber ich hatte einfach nichts Interessantes zu sagen oder zu zeigen. Ich habe viel ausprobiert und hatte das Gefühl in einer Sackgasse gelandet zu sein – die Ergebnisse überzeugen mich nicht 100%ig bzw. sie sind noch nicht so, wie ich sie mir vorstelle. Aber ich weiß inzwischen, wie ich es nicht möchte. Ist ja auch schon mal hilfreich für die fotografische Entwicklung.

Ich habe die letzten Wochen also viel digital am Rechner gearbeitet und vor einigen Tagen dann festgestellt, dass ich das Fotografieren vernachlässigt habe und es mir sehr fehlt. Also habe ich heute meine Kamera mitgenommen und war nach meiner Arbeit gleich ein viel zufriedenerer Mensch. Ich fahre jeden (Werk-)Tag in die niedersächsische Landeshauptstadt und fühle mich „überfordert“ mit den städtischen Eindrücken. Es strömt so viel auf mich ein – Menschen, Geräusche, Gerüche, Einblicke, Ausblicke, Gefühle, Ansichten, Eindrücke. Aber durch den Sucher der Kamera erschien mir heute vieles geordneter und weniger überfordernd. Ich war auf das Fotografieren konzentriert und habe so nur einen ganz kleinen Ausschnitt wahr genommen und den Rest der Welt ausgeblendet. Das hat wunderbar für mich funktioniert. Manchmal frage ich mich, ob ich die Einzige bin, die keinen Spaß daran hat durch die Fußgängerzone und Geschäfte zu bummeln. Aber dann halte ich inne und schaue meine Mitmenschen bewußt an und sehe, dass noch mehr gestresst, genervt und überfordert sind. Und dies ganz besonders morgens. Vor der Arbeit.

Genießt Euren Feierabend,

Annett