12 magische Mottos – Auf den Spuren von Geschichte und Vergangenheit

Paleica schickt uns diesen Monat auf die Spuren von Geschichte und Vergangenheit – etwas das man genaugenommen überall findet. Ich dachte zuerst an unsere Dorfkirche, die im 17. Jahrhundert das erste Mal umgebaut wurde. Geschichte und Vergangenheit ohne Ende, fotografisch für mich aber uninteressant. Ich dachte an meinen Sohn – 6 Jahre Geschichte und Vergangenheit hat er zu bieten. Ein Wimpernaufschlag im Angesicht der Evolution, aber eine Ewigkeit für mich. Aber sollte vielleicht nicht doch etwas mit ein wenig mehr Vergangenheit her? Wie so oft bei Paleicas Monatsthemen stieg ich in mein Fotoarchiv und habe einen Ort gefunden, der für mich Geschichte und Vergangenheit hat. Ein Ort, der mich von Beginn an begeistert hat. Zudem ist er ausgesprochen populär bei Fotografen (und natürlich auch Nicht-Fotografen). Ich meine den vermutlich bekanntesten Slot Canyons der USA: den Upper Antelope Canyon in Arizona.

Ich habe diesen Canyon 2008 besucht. Und ja, fotografisch ist er total reizvoll. Aber für mich hat er neben der beeindruckenden Schönheit, auch Geschichte und Vergangenheit. Es ist nicht meine Geschichte, aber es ist eine Geschichte um die man nicht umhin kommt, wenn man den Südwesten der USA besucht. Es ist die Geschichte der Ureinwohner dieses Landes. Überall sind ihre Spuren sichtbar. Überall zeigt sich ihre Geschichte. Und doch ist es (leider) eine Geschichte der Vergangenheit. Und obwohl es andere Orte mit deutlicheren Spuren ihrer Vergangenheit gibt, hat es mir dieser Canyon angetan. Ich habe in meinem damaligen Blog Folgendes geschrieben:

„… für die Navajo-Indianer ist dieser Canyon ein spiritueller Ort. Bevor sie ihn betreten, sammeln sie sich und konzentrieren sich ganz auf dieses Ereignis. Und wahrlich, auch als wir ihn betreten haben, umfing uns ein Gefühl der Ruhe … und der Erhabenheit. Dieser Canyon strahlt defintiv etwas Besonderes aus.“

Ich war leider nicht lange und schon gar nicht alleine im Canyon, aber es ist ein wunderbarer Ort und er eignet sich hervorragend für spirituelle Erfahrungen. Zumindest könnte den meisten von uns bewußte Aufmerksamkeit in diesen schnellen und flüchtigen Zeiten gut tun. Es gibt so unglaublich viel Ablenkung und unnütze Informationen in unserer modernen Welt. Und dann tritt man in diesen Canyon ein und wird in eine andere Zeit katapultiert. Die Schönheit des Canyons hält unsere Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt. Faszinierend sind auch die Formen des roten Sandsteins, die Wind und Wasser im Laufe der Zeit in dieses Stück Felsen geformt haben. Es gibt viel zu sehen und spüren. Und Euch zeige ich nun ein paar Fotos aus diesem Stückchen Geschichte und Vergangenheit. Und obwohl roter Sandstein toll ist, habe ich mich für eine monochrome Variante entschieden – die Strukturen kommen so intensiver zur Geltung. Für diesen Blogbeitrag wollte ich die Spuren der Geschichte zeigen. Nämlich die Spuren, die Wind und Wasser im Sandstein hinterlassen haben. Das wunderbare Rot hätte da nur abgelenkt.

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„Listen to the voice of nature for it holds treasures for you.“

(Indianisches Sprichwort)

Annett

Bei den vier Musikern

Ich war am

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in

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und habe fotografiert. Es war grau und nieselig – das sieht man den Fotos an. Ich bin mit meinen Ergbnissen nicht ganz zufrieden. Ich denke, ich bin von der Menge verwertbarer Fotos enttäuscht – das hätte gern mehr sein dürfen. Aber ich arbeite dran – sowohl an meinen fotografischen Fähigkeiten als auch an meinen Erwartungen.

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Und nun wird es abstrakt(er).

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Annett

Herbstzeit

Nun ist der Herbst da und der Sommer unwiderbringlich gegangen. Zumindest für die nächsten Wochen. Während die ersten Herbsttage noch sehr sonnig und golden waren, wird es nun zunehmend grauer und regnerischer. Jetzt kommt wieder die Zeit des Vitamin-D-Mangels. Und die Zeit sich intensiver mit digitaler Bildbearbeitung und Fotoverwaltung/-sortierung zu beschäftigen – ich nehme mir das oft vor, aber ich finde dann doch Dinge, die ich dringender erledigen sollte. Prokrastination kann ich gut.

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Annett