look down – a beginning

Seit einigen Jahren ändern Smartphones Taschencomputer unser Leben grundlegend. Es ging so rasend schnell und scheinbar ist der Alltag ohne so einen ständigen Begleiter heute nicht mehr zu bewältigen. Erstaunlich (aber auch erschreckend) worauf die alles Wirkung und Einfluss haben. Nun ja, das ist soweit nichts Neues. Interessant war ein Gespräch zwischen kuhnograh und Manni über die Vermutung, dass demnächst (in 100 Jahren oder so) unser Hals einen 90° Winkel haben wird (aufgrund der ständigen Smartphonenutzung). Ich hoffe inständig nicht, aber ausschließen kann ich es nicht. Die Menschheit hat sich schon immer angepaßt. Fraglich nur, ob uns die Taschencomputer lang genug erhalten bleiben werden bis unsere Genetik sich angepaßt hat. Natürlich ist das nicht ganz ernst gemeint, aber es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen ständig nach unten schauen und dennoch nichts sehen.

Ich dagegen habe entdeckt, wie spannend der Boden ist über den wir uns bewegen. Zumindest kann er spannend sein. In sorgfältig gewählten Ausschnitten. Aber kaum jemand nimmt den Boden wahr, weil der Taschencomputer die Sicht versperrt. Ich dagegen finde es herausfordernd den Boden zu fotografieren und aus den Fotos Collagen zusammenzustellen. Ich habe einige Ideen und sammle Fotos, aber den ersten Entwurf einer solchen möglichen Collage habe ich fertiggestellt. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, ist zwanglos und macht kreativ. Und ich mag natürlich die vielen grafischen Bilder die entstehen und die in Serie zusammen viel interessanter sind, aber dennoch auch allein funktionieren. only master

Annett

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12 magische Mottos – geheimnisvoll

Nach den letzten Wochen der Blogruhe – das Real Life erforderte meine ungeteilte Aufmerksamkeit – finde ich, dass Paleicas Oktober Motto ein wunderbarer Wiedereinstieg ist.

Geheimnisvoll ist vieles im Leben, sogar das Leben an sich (Stichwort Epigenetik). Vieles, was wir früher geheimnisvoll fanden, ist heute wissenschaftlich er- bzw. geklärt. Und manches, was ich geheimnisvoll finde, findet jemand anderes banal. Vielleicht sogar langweilig. So hat jeder also seine eigene Definition von geheimnisvoll.

Ich z. B. war neulich in den Wolken und fand das ausgesprochen geheimnisvoll. Als geborenes Küstenkind finde ich Berge – im besten Fall – geheimnisvoll und – im schlechtesten Fall – furchteinflössend (Stichwort Höhenangst). Nun ja, dennoch war ich neulich auf einem Berg (Mt. Washington, NH) und just an diesem Tag war seine Spitze in Wolken gehüllt. Der Blick runter oder auch nur in die nähere Umgebung war undurchsichtig und wird für immer (m)ein Geheimnis bleiben (es sei denn natürlich, ich benutze die Bildersuche im Internet).

Verständlicherweise kann ich daher auch nur geheimnisvolle Fotos zeigen. Grau und wenig gegenständlich. Unperfekt. Perfekt zum Monatsmotto passend.

Foto 05.10.17, 16 08 40a

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Foto 05.10.17, 16 56 11a

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Annett