Bei den vier Musikern

Ich war am

2016-10-09-11-42-30-0006

in

2016-10-09-12-06-49-0027

und habe fotografiert. Es war grau und nieselig – das sieht man den Fotos an. Ich bin mit meinen Ergbnissen nicht ganz zufrieden. Ich denke, ich bin von der Menge verwertbarer Fotos enttäuscht – das hätte gern mehr sein dürfen. Aber ich arbeite dran – sowohl an meinen fotografischen Fähigkeiten als auch an meinen Erwartungen.

2016-10-09-11-49-38-0015

2016-10-09-12-08-07-0032

2016-10-09-11-46-42-0012

2016-10-09-12-17-07-0042

Und nun wird es abstrakt(er).

2016-10-09-12-19-26-0058

2016-10-09-12-20-59-0066

2016-10-09-12-18-59-0053

Annett

Alltag, mehrfach

Eine wunderbare Woche liegt hinter mir – fotografisch gesehen. Seit einer Woche schleppe nehme ich jeden Tag meine Kamera mit zur Arbeit. Je nachdem wie pünktlich ich das Büro verlasse, habe ich dann 30 bis 40 Minuten zum fotografieren. Keine Zeit für ausgereifte Streifzüge durch die Stadt, aber jede Menge Zeit für Experimente, Spaß und Kreativität. Und irgendwie bleibe ich derzeit ständig bei Langzeit- und Mehrfachbelichtungen hängen. Vor allem Mehrfachbelichtungen haben es mir angetan. Vermutlich weil sie so stark ausdrücken, wie ich mich in der Stadt fühle. Und so freunden die Mehrfachbelichtung und ich uns gerade an. Es erscheint wie eine Spielerei, aber es ist gar nicht so spielerisch leicht sehenswerte Fotos damit zu erschaffen. Alles braucht Übung und hier sind meine Übungsergebnisse der letzten Tage.

Annett

Alltagsmomente

Hier ist es gerade sooooo ruhig. Unabsichtlich, aber ich hatte einfach nichts Interessantes zu sagen oder zu zeigen. Ich habe viel ausprobiert und hatte das Gefühl in einer Sackgasse gelandet zu sein – die Ergebnisse überzeugen mich nicht 100%ig bzw. sie sind noch nicht so, wie ich sie mir vorstelle. Aber ich weiß inzwischen, wie ich es nicht möchte. Ist ja auch schon mal hilfreich für die fotografische Entwicklung.

Ich habe die letzten Wochen also viel digital am Rechner gearbeitet und vor einigen Tagen dann festgestellt, dass ich das Fotografieren vernachlässigt habe und es mir sehr fehlt. Also habe ich heute meine Kamera mitgenommen und war nach meiner Arbeit gleich ein viel zufriedenerer Mensch. Ich fahre jeden (Werk-)Tag in die niedersächsische Landeshauptstadt und fühle mich „überfordert“ mit den städtischen Eindrücken. Es strömt so viel auf mich ein – Menschen, Geräusche, Gerüche, Einblicke, Ausblicke, Gefühle, Ansichten, Eindrücke. Aber durch den Sucher der Kamera erschien mir heute vieles geordneter und weniger überfordernd. Ich war auf das Fotografieren konzentriert und habe so nur einen ganz kleinen Ausschnitt wahr genommen und den Rest der Welt ausgeblendet. Das hat wunderbar für mich funktioniert. Manchmal frage ich mich, ob ich die Einzige bin, die keinen Spaß daran hat durch die Fußgängerzone und Geschäfte zu bummeln. Aber dann halte ich inne und schaue meine Mitmenschen bewußt an und sehe, dass noch mehr gestresst, genervt und überfordert sind. Und dies ganz besonders morgens. Vor der Arbeit.

Genießt Euren Feierabend,

Annett