Alles auf Anfang

Nachdem ich eine Weile überlegt und noch gezögert habe, bin ich nun entschlossen erneut in die Welt der Blogger und Blogs einzutauchen. Ich möchte wieder aktiv bloggen und einen erfolgreichen Blog führen. Ich möchte mit und für Euch bloggen. Ich möchte bloggen, weil ich gerne schreibe. Aber nicht nur das, ich fotografiere auch gern. Tatsächlich ist Fotografie die größte Leidenschaft meines Lebens und es ist das, was mein Herz berührt. Und genau darum soll es in diesem Blog gehen. Um meine Fotografie und um Fotografie allgemein. Ich möchte hier mit Euch zusammen neue Dinge lernen und verhandenes Fotowissen auffrischen. Ich möchte Euch meine Fotos zeigen und ich möchte Eure Fotos sehen. Ich möchte Fotos besprechen. Ich möchte in Fotografie schwelgen und ich möchte meine Fotos in einer Ausstellung sehen. Ich werde hier über meinen Weg dorthin berichten. Gerade habe ich noch keine Ahnung, was ich tun muss, aber ich bin fest entschlossen es zu tun.

Ich plane 3 bis 4 Blogveröffentlichungen im Monat. Zunächst muss ich mich aber auch noch in die technischen Möglichkeit einarbeiten, denn mit wordpress habe ich noch nie gebloggt. Zudem bin ich auch noch Mama, Ehefrau, Arbeitnehmerin, Tochter, Schwester und diverse andere Rolle fülle ich auch noch aus. Da muss ich meinen Platz als Bloggerin und Fotografin erst finden. Aber da mir meine Fotografie wichtig ist, werde ich diesen Freiraum finden. Halbtags arbeite ich gerade in meinem gelernten (und studierten) Bürojob und bin – ehrlich gesagt – unzufrieden. Ich mag meine Kollegen und ich bin gut in meiner Arbeit. Ich verdiene Geld damit. Dennoch ist mein Plan mir mit der Fotografie ein zweites Standbein aufzubauen. Damit ich endlich das tue, was ich tatsächlich liebe und was mir wichtig ist.

Meine Liebe zur Fotografie habe ich spät, nämlich erst 2007, entdeckt. Da war ich 30 Jahre, habe im Ausland gelebt und um all die neuen Eindrücke festzuhalten, meine erste Spiegelreflexkamera gekauft. Natürlich ist es damit nicht getan. Damit Fotos gut werden, musste ich auch wissen, was ich tun und einstellen muss. Obwohl ich viel aus dem Bauch heraus fotografiere, ist es damit alleine nicht getan. Also habe ich mich in die Funktionen meiner Kamera und in die Fototheorie eingelesen und rumexperimentiert. Alles hat mir viel Spaß gemacht. Dann bekam ich 2010 meinen Lieblingssohn und natürlich habe ich nach wie vor viel fotografiert, aber ich habe aufgehört mich fotografisch weiterzuentwickeln. Und ich habe aufgehört Zeit in neues Wissen und neue Fähigkeiten zu investieren. Inzwischen ist mein Leben ruhiger, mein Sohn größer und mich überkommt seit einigen Monaten wieder eine ganz starke Fotolust. Ich habe vor einem Jahr angefangen unseren Alltag fotografisch zu dokumentieren (Stichwort: project life) und fotografiere mittlerweile fast jeden Tag. Während ich nicht so sehr technisch interessiert bin (ich fotografiere noch immer mit meiner ersten Spiegelreflexkamera), habe ich aber ein sehr gutes Gespür für Fotos. Ich fotografiere oft und gern aus dem Bauch heraus, kenne mich jedoch auch mit Bildgestaltung aus. Natürlich sind Fotos immer Geschmackssache und so freue ich mich auf einen gemeinsamen Austausch mit Euch.

Nun ist es an der Zeit nicht nur zu fotografieren, sondern auch meine persönliche Entwicklung weiterzubetreiben und mein Fotowissen zu vertiefen. Dazu gehört für mich, sowohl neue Fototechniken lernen als auch altes Wissen auffrischen und neue Fotobearbeitungstechniken in Photoshop zu erlernen. Ich möchte auch andere Fotografen und ihre Arbeit kennenlernen. Es geht um fotografische Selbstfindung. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf diesem Weg begleitet.

Eure Annett

P1000390

 

Advertisements